#ichbinso wütend!

Ausrasten kann jeder einmal. Wenn es dir jedoch immer wieder passiert, solltest du unsere Tipps gegen Wutausbrüche lesen.

Kurt Tucholsky sagt: „Das ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nutzen.“  Wut ist ein starkes Gefühl. Sie sagt dir, dass etwas nicht stimmt. Du solltest sie daher wichtig nehmen – aber nicht zu ernst!

Ein Wutausbruch kommt zwar ganz spontan, ist aber meistens ein Zeichen dafür, dass zuvor schon einiges falsch gelaufen ist. Meist braucht es nur noch den berühmten „Tropfen, der das Fass schließlich zum Überlaufen bringt“.

Manche schlucken ihre Wut hinunter und leiden, andere verlieren die Kontrolle und zucken aus. Leider sind beide „Lösungen“ nicht zielführend: man schadet sich damit nur selber, und das eigentliche Problem ist nicht gelöst.

Bei einem Wutanfall kann es zu einem Kontrollverlust kommen. Sollte es so weit gekommen sein und du hast jemand anderen – verbal oder sogar physisch – verletzt, dann entschuldige dich! Du hast die Grenze überschritten und solltest dir dieser Tatsache bewusst sein.

 

7 Tipps bei Wutanfällen:

Tipp Nr. 1: Ein – aus. Ein – aus.

Atmen hilft! Ein paar tiefe Atemzüge können oft das Schlimmste verhindern. Bevor du reagierst, solltest du daher nach Möglichkeit kurz woanders hingehen und ein paar Mal tief in den Bauch atmen.

Tipp Nr. 2: Sei nachsichtig mit dir selbst!

Ärger lässt sich nicht vermeiden. Es wird dir also immer wieder passieren, dass du wütend wirst. Mach’s dann aber nicht noch schlimmer: ärgere dich nicht über diese aufkommende Wut! Beobachte dich einmal im Alltag: Wie gehst du damit um, wenn du einen Fehler gemacht hast. Verurteilst du dich dafür oder kannst du dir selbst nachsichtig verzeihen? Wenn du dir deine eigenen Fehler recht übel nimmst, schwächst du dein Selbstwertgefühl. Je geringer dieses ist, umso leichter fühlst du dich auch angegriffen.

Tipp Nr. 3: Stell keine Erwartungen an andere!

Erwarte nicht von anderen Menschen, dass sie sich anders verhalten. Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Meinung, auch wenn sie falsch ist. Anstatt zu denken: „XY sollte sich anders verhalten!“ könntest du denken „Ich wünschte/mir wäre es lieber, XY würde sich anders verhalten!“ Das macht einen großen Unterschied. Denn wenn du gelassener mit allem umgehst, dann kannst du deinen Mitmenschen auch gelassener mitteilen, was dich stört.

Tipp Nr. 4: Lächle.

Dieser Tipp ist zugegebenermaßen nicht so einfach umzusetzen. Aber: Wenn du körperlich entspannst, werden auch deine Wut-Gefühle weniger. Probier’s einfach mal aus, wenn dich niemand sehen kann.

Tipp Nr. 5: Sei dir bewusst: Du hast es in der Hand.

Bildlich gesprochen: Nichts kann dich auf die Palme bringen. Andere können dir zwar eine Palme hinstellen, du alleine entscheidest jedoch, ob du an ihr hochkletterst.

Tipp Nr. 6: Mach Sport!

Wer sich regelmäßig auspowert, lässt Dampf ab. Wenn du dazu deine Lieblingsmusik hörst, hilft es gleich noch einmal so gut.

Tipp Nr. 7: Rede darüber.

Untersuchungen zeigen, dass es nicht hilft, seine Wut in einen Polster zu schreien. Im Gegenteil. Wenn dich etwas immer wieder frustriert, solltest du darüber reden. So kannst du auch deine Gedanken sortieren.

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