#ichbinso verspielt

Schon mal von Roblox gehört? Das Computerspiel ist bisher vor allem bei Kindern in den USA beliebt. Nun kommt es auch in den deutschsprachigen Raum.

Roblox ermöglicht es Kindern, auf spielerische Weise eigene kleine Spiele zu programmieren, die dann anderen Gamern zur Verfügung gestellt werden. Es ist vor allem bei Kindern unter 13 beliebt – in den USA konnte es sogar schon YouTube als beliebteste Internetseite bei Kindern überholen.

Bei Roblox können Spielfiguren in verschiedenen Welten virtuelles Geld sammeln. Die Avatare sehen ein wenig aus wie Lego-Männchen und können mit dem gesammelten Geld z.B. Items für ihre eigenen Welten kaufen. Da das Programmieren verhältnismäßig einfach ist, machen viele mit: mittlerweile gibt es mehr als 57 Mio. Spiele auf Roblox. Je mehr man sich damit beschäftigt, umso komplexere Welten und Spiele kann man bauen.

Das Spiel wurde von einem der Gründer schon „American Idolfür aufstrebende Spieleentwickler“genannt, weil Kinder dort spielerisch das Programmieren lernen und Roblox angeblich schon Millionäre hervorgebracht hat. Man kann sich nämlich sein virtuelles Geld auch auszahlen lassen. 98 Millionen Doller haben die Spieleentwickler laut eigenen Angaben auf diese Weise schon ausgezahlt.

Eltern wird trotz hoher Sicherheitseinstellungen empfohlen, regelmäßig zu kontrollieren, welche neuen Inhalte auf der Plattform landen. Es ist schon vorgekommen, dass diese nicht jugendfrei waren.

Wegen dieser Vorfälle wirbt die Spiele-Plattform im deutschsprachigen Raum besonders stark um das Vertrauen der Eltern. Es gibt Kundensupport auf Deutsch und die Möglichkeit, einzelne Spiele zu blockieren. Spieler seien auf der Plattform völlig anonym unterwegs und niemand könne wissen, wer hinter einem Account steht.

Wenn du mal reinschauen willst, hier ist der Link: www.roblox.com

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