#ichbinso tätowiert

Tätowierungen sind voll im Trend. Doch nicht überall sind sie gerne gesehen. Bevor man sich tätowieren lässt, sollte man daher auch berücksichtigen, in welcher Berufssparte man arbeitet oder einmal arbeiten will.

Am Arbeitsplatz kommen Tattoos (und Piercings) nicht immer gut an. Vor allem in Berufen mit Kundenkontakt (Einzelhandel, Gastronomie, Banken, Schulwesen, Polizei, Medizin und Pflege, …) kann es zu Einschränkungen kommen. Hier bestimmt der Vorgesetzte, ob man seinen Körperschmuck zeigen darf oder nicht.

Anfang der 90er Jahre ließen sich fast nur Matrosen, Rocker(bräute) und Gefängnisinsassen tätowieren. Heute ist es ein allgemeiner Trend – Schätzungen nach trägt bereits jeder Zweite Deutsche in der Generation der 25- bis 34-Jährigen ein Tattoo!

Noch vor wenigen Jahren noch war es undenkbar, dass ein Angestellter mit Kundenkontakt sein Tattoo offen tragen darf. Was vor 20 Jahren vielleicht noch als anstößig empfunden wurde, ist heute jedoch ganz normal. Natürlich kommt es auch immer auf das Motiv an: Immer noch tabu sind religiöse, politische, obszöne oder gewaltverherrlichende Motive, auch Tattoos im Gesicht oder am Hals.

Du willst dir ein Tattoo stechen lassen? Wie immer heißt es: Erst denken, dann handeln. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt vorher auch seinen Arbeitgeber!

Wenn du schon ein Tattoo hast, solltest du es bei einem neuen Bewerbungsgespräch auf jeden Fall ansprechen, um eine Lösung zu finden, mit der beide Seiten leben können (z. B. durch Abdecken mit entsprechender Kleidung).

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