#ichbinso süß

Die Österreicher nehmen jährlich durchschnittlich 36 Kilogramm Zucker pro Jahr zu sich. Ganz schön viel oder? Wie schädlich ist Zucker eigentlich?

Nur 17 Prozent von den 36 Kilo werden als Haushaltszucker gekauft. Der größte Anteil versteckt sich in Fertigprodukten, Brot, Säften und Süßigkeiten. Zucker ist billig und wird vielen verarbeiteten Lebensmitteln einfach zugesetzt, um den Geschmack zu verbessern.

Macht Zucker glücklich?

Jeder kennt die gute Laune nach Zuckergenuss. Zucker geht nach dem Verzehr sofort ins Blut. Insulin wird produziert und transportiert den Zucker zwecks Energiegewinnung in Körperzellen und Organe.

Einerseits regt Insulin die Herstellung von Serotonin, dem Glückshormon, an. Andererseits ist dies nur von kurzer Dauer. Wird kein Zucker mehr nachgeliefert, fällt der Insulinspiegel drastisch ab. Müdigkeit und schlechte Laune stellen sich ein. Ein hoher Insulinspiegel fördert außerdem Entzündungen und hat u.a. Einfluss auf Blutgefäße und die Bauchspeicheldrüse. Außerdem spielt Zucker eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck, Krebs und Karies.

Zuckerentwöhnung macht Sinn

Experten empfehlen daher, den Zuckerkonsum deutlich zu reduzieren – nämlich auf sechs Teelöffel am Tag. Zugegeben, das ist nicht viel. Aber wer seinen Zuckerkonsum reduziert oder gar einstellt, lebt gesünder. Das Gewicht fällt und man merkt, dass natürliche Speisen durchaus einen Geschmack besitzen.

Kein Zucker ist auch keine Lösung!

Trotzdem muss man nicht dogmatisch werden. Besser ist es, realistische Ziele zu verfolgen. Um Zucker vollständig zu vermeiden, muss man viel Zeit und Energie investieren. Das Projekt wird zur Lebensaufgabe – auf jeder Feier und bei jeder Einladung. Besser ist es, den Zuckerkonsum zu reduzieren, so gut man eben kann, aber sich keine Vorwürfe zu machen, wenn man einmal sündigt. Am besten lernt man mehr über Lebensmittel und versteckte Zuckerfallen, ohne verbissen zu werden.

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