#ichbinso Osterhase

Seit wann glaubt ihr eigentlich nicht mehr an den Osterhasen? War es für euch als Kind eine schlimme Entdeckung, dass es diesen nicht gibt? Wie auch immer – der Osterhase ist aus unserer Kultur nicht mehr wegzudenken.

Die meisten Kinder glauben im Kindergartenalter an den Osterhasen. Diese Illusion soll die Fantasie der Kinder anregen, Psychologen sagen es unterstütze auch die kognitive Entwicklung.  Bei uns bemalt und versteckt also der Osterhase die Eier im Garten – so wird es den Kindern zumindest erzählt. Am Ostersonntag suchen sie Nesterl, Eier und Geschenke.

Hasen und Eier sind Zeichen für Fruchtbarkeit, das passt einfach gut zum Frühling. Früher gab es im deutschsprachigen Raum allerdings nicht nur den Osterhasen, sondern auch andere Überbringer der Ostereier: Kuckuck, Esel, Fuchs, Storch oder Hahn sind bekannt. Der Hase hat sich durch die kommerzielle Verwendung jedoch durchsetzen können.

Woher kommen die Ostereier?

Schon vor vielen Jahrhunderten war es zur Osterzeit Brauch, Eier in der Kirche weihen zu lassen. Irgendwann wurden diese Eier dann von den Eltern für die Kinder versteckt.

Übrigens: In Australien gibt es keinen Hasen, der die Eier bringt, sondern den Bilby (Kaninchennasenbeutler) – eine Mischung aus Hase, Spitzmaus und Känguru. Hasen sind nämlich in Australien nicht so beliebt, weil sie eine ziemliche Landplage sind: Sie vermehren sich schnell und haben keine natürlichen Feinde.

Wer in Australien zu Ostern Schoko-Bilbys kauft, unterstützt damit auch Projekte zum Schutz der beliebten Tiere.

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