#ichbinso mobil

Der Kommunikationswissenschaftler Peter Gentzel von der Universität Augsburg hat sich angesehen, wie sich Anzeigen für Mobilfunk/Handys seit den 1990er Jahren verändert haben.

Die Anzeigen, die er alten Zeitschriften wie Spiegel, Stern oder TV Spielfilm entnommen hat, zeigen, dass im Laufe der Zeit immer andere Themen im Vordergrund standen.

In den frühen 1990er Jahren richten sich die Anzeigen hauptsächlich an Business-Männer. Mit der Zeit werden dann aber auch Frauen angesprochen – und damit die Zielgruppe für Handys erweitert.

Zur Jahrtausendwende geht es dann oft um Familie und Freizeit – das Handy ist mittlerweile nicht mehr nur für Geschäftsleute interessant. Vorrangig wird die integrierte Kamera beworben.

Während in den ersten Anzeigen noch damit geworben wurde, ständig erreichbar zu sein, ging es später eher darum, was man noch so alles mit dem Handy machen kann: Apps und Spiele rücken in den Vordergrund. Wer will heute schon ständig erreichbar sein?

Die ganze wissenschaftliche Arbeit und Bildbeispiele findet ihr hier: 

https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/57142/ssoar-2018-gentzel-Mobilkommunikation_in_Werbebildern_Kommunikations-_und.pdf?

 

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