#ichbinso direkt

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Dieser vielzitierte Satz ist auch hier wieder gültig, denn „neutrales“ Sprechen gibt es nicht. Jeder Satz löst immer ein Gefühl beim Gesprächspartner aus.

Im Job kommt es oft darauf an, Projekte möglichst rasch und für alle Beteiligten zufriedenstellend zu erledigen. Wer klar, konkret und konstruktiv kommuniziert, erreicht dieses Ziel am ehesten.

Sprich KLAR

Wenn du klar kommunizierst, kommen verständliche Botschaften bei deinem Gegenüber an. „Können Sie das übernehmen bitte?“ statt „Das sollte gemacht werden.“ bringt dich schneller zum Ziel. Streiche überflüssige Füllwörter wie „eigentlich“, „grundsätzlich“ usw. aus deinem Wortschatz. Sprich deine Sätze zu Ende und mach sie nicht zu lange. Das alles hilft der Verständlichkeit.

 Sprich KONKRET

Sprich nicht zu allgemein über eine Sache, sondern geh auf die Details ein: Nicht „Ende Oktober ist Redaktionsschluss.“, sondern „Spätestens am 31.10. brauchen wir die Files.“ Nicht „Treffen wir uns mal.“, sondern „Ich schlage den 12.1. um 15 Uhr für ein Treffen bei uns vor.“ – Dann weiß dein Gesprächspartner konkret, woran er ist.

Sprich KONSTRUKTIV

„Konstruktiv“ bedeutet „ergebnisorientiert/auf Lösungen bedacht“. Antworte z. B. auf E-Mails nicht mit einem schwammigen „OK“, sondern schreib z. B. „Ja, ich kümmere mich darum.“

Bemühe dich auch um positive Formulierungen, das kommt bei Gesprächspartnern besser an als negative Sätze. Letztere könnten von vorneherein innerlichen Widerstand gegen ein Thema hervorrufen. Bei positiven Sätzen werden aus Problemen Aufgaben, die alle gemeinsam lösen möchten und es fühlt sich niemand persönlich angegriffen.

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