#ichbinso bewegungslos

Jugendliche, die viel Zeit vor dem Computer verbringen, sind dicker. Das ist die allgemeine Annahme. Interessant, was Forscher jetzt herausgefunden haben…

Forscher aus Würzburg und Linz haben 20 verschiedene Studien zum Thema ausgewertet. Sie kamen zu dem Schluss, dass Videospielen offenbar Übergewicht nicht so stark begünstigt wie bisher angenommen. Die Eckdaten:

In Deutschland gibt es über 34 Mio. Gamer. 59 % der deutschen Männer und 37 % der deutschen Frauen sind übergewichtig.

Die Ergebnisse:

Erwachsene, die Computer- oder Videospielen nachgehen, seien zwar etwas dicker als Nichtzocker, aber nur in geringem Ausmaß. Bei Kindern und Jugendlichen konnten die Forscher gar keinen Zusammenhang finden.

Für die Studie betrachteten die Wissenschafter nur Spiele, bei denen Menschen sitzen und Knöpfe drücken. Tanz- oder Sportspiele wurden nicht mit einbezogen, da man von diesen schon weiß, dass sie eher gesundheitsförderndseien.

Was allerdings schon festgestellt wurde, ist, dass sich Kinder und Jugendliche allgemein weniger bewegen als früher. Die körperliche Alltagsaktivität in der Gruppe der 4- bis 17-Jährigen sank der Untersuchung zufolge in den vergangenen 12 Jahren um 37 %.

Fernsehen alleine macht allerdings dicker als Videospielen. Die Wissenschafter vermuten, dass dies daran liegen könne, dass Spielen trotz des Sitzens mehr Energie verbrauche als Fernsehen. Außerdem habe man beim Fernsehen die Hände frei, um zu knabbern und werde dazu von diversen Werbespots sogar noch angeregt.

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