#ichbinso bestens vorbereitet

Wer das Lernen abwechslungsreich gestaltet, prägt sich Dinge leichter ein. Hier erfährst du alles über drei Lerntechniken, die dir das Merken von Fakten erleichtern sollen.

Es ist bekannt, dass man sich Dinge leichter merkt, wenn man alle Sinne ins Lernen miteinbezieht. Die besten Brain-Sportler der Welt arbeiten alle mit diesen „Tricks“: Bilder, Gefühle, Gerüche, Bewegungen – für alle diese Faktoren ist die rechte Gehirnhälfte zuständig. Diese hat auch ein viel besseres Erinnerungsvermögen als die linke Gehirnhälfte.

  1. Zahlenfolgen merken

Pin-Codes, Telefonnummern, … – wenn du dir eine bestimmte Zahlenfolge merken musst, kann die Tastatur deines Handys hilfreich sein:

Fahre einfach mit dem Finger (imaginär) die Tasten entlang, die du dazu drücken musst. Es ergibt sich dabei eine Linie/ein Muster, die/das du dir leichter merken kannst als die reinen Zahlen. Du kannst diese Linie auch nachhüpfen, um sie dir leichter zu merken – das mag dir komisch vorkommen, aber es hilft!

Bis zu fünf Zahlen kann man sich so ganz leicht merken. Wenn es sich um eine Telefonnummer handelt, teilt man diese einfach in zwei Teile und merkt sich diese Bilder. Wenn sich Zahlen wiederholen, zeichnet man an dieser Stelle einen Kreis (oder dreht sich/hüpft).

  1. Geschichten erfinden

Diese Methode verlangt nach etwas Übung, aber sie wirkt! Du musst dir mehrere Wörter merken (z. b. schwierige Fachbegriffe, Fremdwörter)?

Schwenke dazu imaginär mit einer Kamera von einem Wort zum nächsten und baue die Wörter in eine selbst ausgedachte Geschichte ein. Später kannst du diesen Kopf-Film wieder durchdenken und dich an alle Wörter erinnern.

Ein Beispiel (Einkaufsliste):

„Ich drücke Zahnpasta in ein Glas Milch. Mit der Zeitung sauge ich die Milch aus dem Glas und werfe die Zeitung danach in einen Müllbeutel.“

  1. Ersatzwort-Methode

Du musst beim Geschichtenerfinden schwierige Wörter übrigens nicht eins zu eins verwenden, sondern kannst sie auch etwas abwandeln, wenn du sie dir so leichter merkst. Zerlege dazu die schwierigen Wörter in ihre Einzelteile und überlege dir, wonach sie klingen.

Ein Beispiel:

„Kaltes“ heißt „Strumpfhose“ auf Griechisch. Dein Merksatz könnte daher lauten:

Wenn kaltes Wetter ist trage ich eine Strumpfhose.

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