#ichbinso bekrittelt

Du bemühst dich, arbeitest hart und kriegst trotzdem nur einen auf den Deckel? Kritik trifft uns oft wie ein Faustschlag. Hier 5 Tipps, wie du souverän damit umgehst.

Gewinn Zeit

Geh nicht gleich in Abwehrhaltung, sondern versuche Zeit zu gewinnen. Nimm bewusst drei tiefe Atemzüge anstatt direkt zu antworten. Dieser Schritt ist sehr wichtig. Wenn du es geschafft hast, nicht direkt zu reagieren, sondern etwas inneren Abstand zu gewinnen, dann ist das schon die halbe Miete.

Es geht nicht nur um dich

Dein Kritiker hat nicht die Wahrheit gepachtet. Er drückt seine eigene Sichtweise auf. Oft sagt die Kritik mehr über ihn selbst als über dich aus. Vielleicht hat dein Chef einfach einen schlechten Tag? Streit mit seiner Frau? Stell Rückfragen an den Kritiker und frag nach seinen Wünschen und Bedürfnissen. So redest du über den Kritiker und nicht über dich selbst.

Du kannst es nicht allen recht machen

 Was auch immer du tust, du kannst es nicht allen recht machen. Von daher ist es vollkommen normal, kritisiert zu werden oder zumindest kritisch gesehen zu werden. Mach dir bewusst, dass Kritik einfach zum Leben dazugehört.

Sieh den Kontext

Es ist nie (!) so, dass du nur so bist, wie der Kritiker dich sieht. Du kannst dich in einer Kritiksituation einfach einmal fragen, wie ein Freund oder ein Familienangehöriger dich bewerten würde. Du kannst dir auch vorbeugend Lob und positives Feedback verinnerlichen.

Sieh den konstruktiven Aspekt

Souverän mit Kritik umzugehen, heißt nicht, grundsätzlich gegen Kritik zu sein. Es geht vielmehr darum, die Kritik richtig einzuordnen. Deshalb kannst du dir auch überlegen, ob es etwas Konstruktives gibt, das du mitnehmen kannst. Sieh die Kritik als Entwicklungschance.

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